Fr.. Juli 3rd, 2026

Hallo ihr Lieben,

in meiner achten Podcast-Episode widme ich mich einem Thema, das mich und meine Community in den letzten Wochen sehr beschäftigt hat. Es wurde viel diskutiert, spekuliert und leider auch viel interpretiert. Um die Gerüchteküche zu beenden und das Kapitel ein für alle Mal zu schließen, spreche ich heute offen über die Trennung von meinem Partner Thorsten.

Wenn das Zwischenmenschliche auf der Strecke bleibt

Nach knapp drei Monaten gemeinsamen Weges habe ich die Entscheidung getroffen, unsere Beziehung zu beenden. So hart das für Außenstehende oder für Thorsten klingen mag – für mich war es die einzig richtige Konsequenz.

Es gab kaum schöne Momente, und rückblickend muss ich gestehen: Die Dynamik hat einfach nicht gestimmt. Ich fand mich in der Rolle der Pflegerin, der Hausfrau und der Betreuerin wieder. Wenn das Beziehungstechnische komplett auf der Strecke bleibt und man sich mehr als Betreuungsperson fühlt, ist das kein Fundament für eine glückliche Partnerschaft. Auch meine Umgebung, Freunde und Betreuer haben diesen Verdacht bereits geäußert.

Aufklärung: Hormone und das Leben

Ich möchte an dieser Stelle auch kurz ein Thema ansprechen, das oft missverstanden wird: meine Hormone. Seit Dezember 2024 nehme ich Hormone, und die Wirkung der Testosteronblocker hat mein sexuelles Empfinden zeitweise stark beeinflusst. Das ist kein Zeichen von Asexualität, sondern eine physiologische Reaktion, über die ich medizinisch aufgeklärt war.

Doch auch unabhängig davon hat es zwischen Thorsten und mir einfach nicht gepasst – besonders im intimen Bereich. Als junge Frau, die mitten im Leben steht, möchte ich mein Leben genießen und glücklich sein. In dieser Beziehungsform war das unmöglich.

Ein respektvoller Abschied

Thorsten ist kein schlechter Mensch. Er hat seine guten Seiten und ist mir freundschaftlich ans Herz gewachsen. Aber als Partner hat es einfach nicht funktioniert. Die Trennung ist nun vollzogen, und ich organisiere derzeit alles Weitere – wie die Rückgabe der Schlüssel und meiner persönlichen Gegenstände – sachlich über unsere Betreuer.

Der Blick nach vorne

Ich möchte dieses Kapitel jetzt schließen. Es wird hier, auf Social Media oder in meinem Podcast keine weiteren Worte mehr über diese Trennung geben. Ich blicke nach vorne, genieße mein Single-Dasein und bin dankbar für den großen Rückhalt meiner Community. Eure Unterstützung bedeutet mir sehr viel und bestätigt mich darin, dass meine Entscheidung richtig war.

Danke, dass ihr mir zuhört und mich auf meinem Weg begleitet. Das Leben geht weiter!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum hat sich Janine Lang von ihrem Partner Thorsten getrennt?

Die Beziehungsdynamik hat einfach nicht gepasst. Ich habe mich in der Rolle der Pflegerin, der Hausfrau und der Betreuerin wiedergefunden, während das Zwischenmenschliche komplett auf der Strecke blieb. Auch mein Umfeld und meine Betreuer haben diese Belastung bemerkt.

Wie lange waren Janine Lang und Thorsten zusammen?

Wir waren unterm Strich knappe drei Monate zusammen.

Spielen Hormone eine Rolle bei Janines Beziehungsentscheidungen?

Die Einnahme meiner Hormone seit Dezember 2024 führte zu einer Phase, in der mein sexuelles Verlangen stark reduziert war. Das war keine generelle Asexualität, sondern eine physiologische Reaktion auf die Testosteronblocker, über die ich medizinisch aufgeklärt war.

Wie geht Janine Lang mit dem Beziehungs-Aus um?

Ich empfinde die Entscheidung, die Beziehung zu beenden, als zu 100 Prozent richtig. Ich bin heilfroh, den Schlussstrich gezogen zu haben, um wieder ein freier Mensch zu sein.

Wie wird die Trennung organisatorisch abgewickelt?

Ich wickle die Rückgabe von Schlüsseln und persönlichen Gegenständen sachlich über die Betreuerin ab.

Bleibt ihr weiterhin befreundet?

Obwohl Thorsten kein schlechter Mensch ist, habe ich erkannt, dass auch eine Freundschaft für mich nicht funktioniert. Ich habe mit diesem Kapitel jetzt abgeschlossen.

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